Beschreibung: Malachy, der Sohn vom reichen Taxiunternehmer, und Luke, der Sohn vom Penner mit Gangsterschulden, sind trotz unterschiedlicher Herkunft und Lebensbedingungen die dicksten Kumpels. Nun aber stellt eine neue Herausforderung ihre Freundschaft auf die Probe: Michelle, süße sechzehn und Tochter des promiskuitiven Badeparkdirektors, Malachys momentanem Arbeitgeber. Im Nu entsteht ein Wettstreit, wer als erster bei Michelle zum Zuge kommt. Und weil Michelle auf tollkühne Rebellen steht, spitzt sich die Angelegenheit bald dramatisch zu.
Harry Potters Klassenkamerad Rupert Grint gibt den braven Vorstadtbuben auf kriminellen Abwegen in diesem um authentische Milieuzeichnung bemühten Heranwachsendendrama aus der verstärkt um internationale Aufmerksamkeit buhlenden Filmrepublik Irland. Drei junge Leute umspielen einander neugierig, und eine eigentlich harmlose Situation spitzt sich unnötig zu durch das stets irgendwie unheilvolle Einwirken der Erwachsenen. Nicht besonders originell oder tief schürfend, doch gut gespielt, aufrichtig und nie langweilig. Für Freunde von Jugenddramen und Fans des Stars.
Der französische Mix aus Spielfilm und Tierdoku zeigt, wie die gezähmten Hofbewohner neue Lebensräume erobern, sobald die regelmäßigen Fütterungen ausbleiben. Der Zuschauer erlebt das Chaos auf dem Bauernhof aus der Sicht von Schweinen, Enten und Kaninchen. Das ist erstaunlich gut gelungen, auch wenn der sanfte Off-Kommentar das Verhalten der Zwei- und Vierbeiner allzu sehr vermenschlicht. Wenigstens können die Tiere nicht sprechen.
Wenn die Töne nicht atmen, dann begibt sich Klavierstimmer Stefan Knüpfer auf die Suche nach dem perfekten Klang. Die unterhaltsame Doku begleitet ihn bei seiner Arbeit mit den Stars der Klassikszene (u. a. Alfred Brendel und Lang Lang) und zeigt, dass jeder Flügel seine eigene Persönlichkeit hat und jedes Stück nach einer eigenen Klangfarbe verlangt. Auch ohne absolutes Gehör ein humorvoller Kunstgenuss.
Auf der Suche nach seiner Exfreundin erlebt Michael in einem Berliner Wohnhaus den Ausbruch einer Zombie-Epidemie in der Hauptstadt. Zusammen mit anderen Überlebenden versucht er, seine Flucht zu organisieren. Die rund einstündige Studie menschlichen Verhaltens im Angesicht der Apokalypse entstand für die ZDF-Reihe "Das kleine Fernsehspiel". Ihr lobenswert "realistischer" Grundton ist mit lakonischem Humor fein gewürzt.
Sie geben fremden Menschen das, was ihnen fehlt: Aufmerksamkeit, Nähe und praktische Hilfe. Während Manu (Maja Schöne) eine schwerkranke Rentnerin pflegt, übernimmt Jakob (Robert Stadlober) im Leben eines Ehepaars (Sylvester Groth, Corinna Kirchhoff) die Rolle des verstorbenen Sohns. "Zarte Parasiten" ist nach "Egoshooter" der zweite Teil einer "Trilogie über Menschen, die sich entschieden haben, einen anderen Weg einzuschlagen", so die Regisseure Christian Becker und Oliver Schwabe. Manu und Jakob haben keinen festen Wohnsitz, sie leben davon, sich im Alltag anderer Menschen einzunisten. Der leise und zurückhaltend inszenierte Film schildert ihr kühl kalkuliertes Verhalten ohne moralische Wertung. Das macht "Zarte Parasiten" zu einem ebenso kontroversen wie spannenden Sozialdrama, das Fragen stellt, statt Antworten zu liefern.
Die Idee zu diesem Trickspektakel stammt von Nicolas Cage höchstpersönlich: Der erste Film, den er als Kind im Kino sah, war das Zeichentrickmusical "Fantasia". Es enthält die berühmte Szene, in der Micky Maus als Zauberlehrling eine Armee putzwütiger Besen zu bändigen versucht. Die auf einem Goethe-Gedicht basierende Sequenz ist in einer Realfilmfassung jetzt auch in "Duell der Magier" enthalten - leider verpufft sie jedoch relativ wirkungslos im monotonen Computertrick-Overkill der Inszenierung. Cage verkörpert den jahrhundertealten Magier Balthazar Blake, der einer der letzten Getreuen des Zaubermeisters Merlin war. Im Manhattan der Gegenwart liefert er sich einen Zweikampf mit seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina). Dabei ist er dringend auf die Hilfe seines Zauberlehrlings Dave (Jay Baruchel) angewiesen, der sich allerdings als reichlich unheroischer Durchschnittstyp entpuppt. Außerdem hat der verhuschte Physikstudent nur seine heimliche große Liebe Becky (Teresa Palmer aus "Der Fluch 2") im Kopf. Erst als Bösewicht Maxim die schöne Blondine vor dem großen Finale entführt, wächst Amateurmagier Dave über sich hinaus. "Duell der Magier" wurde von Jon Turteltaub gedreht, der zuvor bereits die Nicolas-Cage-Filme "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Das Vermächtnis des geheimen Buches" in Szene setzte. Auch der von Jerry Bruckheimer ("Fluch der Karibik", "Das Vermächtnis der Tempelritter") produzierte Hokuspokus um Balthazar Blake ist erkennbar als mögliche Kinoserie angelegt, doch dazu ist der Stoff zu dünn. An den fliegenden Energiebällen und Feuerstrahlen hat man sich bald sattgesehen, der Rest ist farbenfrohes Augenfutter für "Harry Potter"-Süchtige mit einem Touch "Ghostbusters"-Krawall
Streetdancer Luke bereitet sich mit seiner Crew auf die World-Jam-Meisterschaften vor, bei der 100 000 Dollar Preisgeld winken. Die Kohle hat der New Yorker auch bitter nötig, denn sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Wie nicht anders zu erwarten war, stehen auch in Teil 3 die dynamischen Tanzeinlagen im Vordergrund, die durch 3-D-Spielereien noch aufgepeppt werden. Wenn einem die Tänzer aber zum zehnten Mal ins Gesicht treten, fangen sie an zu nerven.