Beschreibung: Die mit allen Wassern gewaschene Sozialarbeiterin Emily Jenkins (Renée Zellweger) ist davon überzeugt, in ihrem Job wirklich schon alles gesehen zu haben. Bis ihr neuester und ausgesprochen mysteriöser Fall sie mit der zehnjährigen Lillith Sullivan (Jodelle Ferland) zusammenführt. Schnell bewahrheiten sich Emilys schlimmste Befürchtungen, als Lilliths Eltern versuchen, ihre eigene und einzige Tochter zu ermorden. Im letzten Moment kann Emily das Mädchen retten. Kurzerhand nimmt sie Lillith bei sich zu Hause auf, bis geeignete Pflegeeltern gefunden sind. Doch die Kleine scheint von einem düsteren Geheimnis umgeben zu sein ...
Europa im Jahr 1348: Auf dem Kontinent wütet die Pest und rafft die Menschen zu Tausenden dahin. Ein kleines Dorf aber scheint dem Schwarzen Tod standzuhalten. Um das Geheimnis der Bewohner zu lüften, entsendet der Bischof eine Gruppe von bibelfesten Soldaten und Folterknechten um Ritter Ulric ("Der Herr der Ringe"-Star Sean Bean) in die Provinz. Doch auf das, was sie dort erwartet, sind die gottesfürchtigen Krieger nicht vorbereitet. In seinem ersten Nicht-Horrorfilm entführt der britische Regisseur Christopher Smith ("Severance") den Zuschauer in eine Welt, in der Misstrauen, Neid und bedingungsloses Gottvertrauen die Menschen zu wilden Bestien mutieren lässt. Dafür findet er dank der malerischen Schauplätze in Sachsen-Anhalt und Brandenburg stimmungsvolle Bilder, konterkariert diese aber durch ebenso abstoßende wie überflüssige Splatterexzesse und eine zähe Story über die Abgründe des christlichen Glaubens. Zudem kann Smith der dunklen Epoche keine neuen Seiten abgewinnen: Die Unterdrückung der Frauen durch eine patriarchalische Gesellschaft wurde in Filmen wie "Hexenjagd" schon deutlich nachhaltiger beschrieben.
Wenn die Töne nicht atmen, dann begibt sich Klavierstimmer Stefan Knüpfer auf die Suche nach dem perfekten Klang. Die unterhaltsame Doku begleitet ihn bei seiner Arbeit mit den Stars der Klassikszene (u. a. Alfred Brendel und Lang Lang) und zeigt, dass jeder Flügel seine eigene Persönlichkeit hat und jedes Stück nach einer eigenen Klangfarbe verlangt. Auch ohne absolutes Gehör ein humorvoller Kunstgenuss.
Die Idee zu diesem Trickspektakel stammt von Nicolas Cage höchstpersönlich: Der erste Film, den er als Kind im Kino sah, war das Zeichentrickmusical "Fantasia". Es enthält die berühmte Szene, in der Micky Maus als Zauberlehrling eine Armee putzwütiger Besen zu bändigen versucht. Die auf einem Goethe-Gedicht basierende Sequenz ist in einer Realfilmfassung jetzt auch in "Duell der Magier" enthalten - leider verpufft sie jedoch relativ wirkungslos im monotonen Computertrick-Overkill der Inszenierung. Cage verkörpert den jahrhundertealten Magier Balthazar Blake, der einer der letzten Getreuen des Zaubermeisters Merlin war. Im Manhattan der Gegenwart liefert er sich einen Zweikampf mit seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina). Dabei ist er dringend auf die Hilfe seines Zauberlehrlings Dave (Jay Baruchel) angewiesen, der sich allerdings als reichlich unheroischer Durchschnittstyp entpuppt. Außerdem hat der verhuschte Physikstudent nur seine heimliche große Liebe Becky (Teresa Palmer aus "Der Fluch 2") im Kopf. Erst als Bösewicht Maxim die schöne Blondine vor dem großen Finale entführt, wächst Amateurmagier Dave über sich hinaus. "Duell der Magier" wurde von Jon Turteltaub gedreht, der zuvor bereits die Nicolas-Cage-Filme "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Das Vermächtnis des geheimen Buches" in Szene setzte. Auch der von Jerry Bruckheimer ("Fluch der Karibik", "Das Vermächtnis der Tempelritter") produzierte Hokuspokus um Balthazar Blake ist erkennbar als mögliche Kinoserie angelegt, doch dazu ist der Stoff zu dünn. An den fliegenden Energiebällen und Feuerstrahlen hat man sich bald sattgesehen, der Rest ist farbenfrohes Augenfutter für "Harry Potter"-Süchtige mit einem Touch "Ghostbusters"-Krawall
Wer empfindliche Augen hat, sollte "Enter the Void" meiden. Für alle anderen hält die Story über den Drogendealer Oscar, der erschossen wird und dessen Seele fortan über seine als Stripperin jobbende Schwester Linda wacht, einen wahren Bilderrausch bereit. Noés mit psychedelischen Stroboskopeffekten gespickte Seelenwanderung wartet mit explizitem Sex und kunstvollen Perspektivwechseln auf, lässt sich in seiner Dramaturgie aber viel zu viel Zeit.
Mary glaubt, dass die Babys in Australien von den Vätern in ihrem Bierglas gefunden werden. Doch wie ist das in anderen Ländern? Weiß vielleicht der kauzige New Yorker Max die Antwort? Die Tricktechnik erinnert an "Wallace & Gromit", doch die Welt von Regisseur Adam Elliot ist poetischer und düsterer. Seine Knetfiguren sammeln abgeschnittene Fußnägel, haben Blähungen und werden mit Elektroschocks gequält. "Mary & Max - oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?" ist voller verrückter Ideen, die sich zu einer anrührenden Story über Andersartigkeit und Einsamkeit verbinden.