... muss Isabelle zunächst einen Unbekannten heiraten, bevor sie ihrem Pierre das Jawort geben kann. Ihre Wahl fällt auf den schusseligen Weltenbummler Jean-Yves - doch der lässt sich nicht so leicht abschütteln. Dany Boon und Diane Kruger retten die abstruse Handlung halbwegs über die Zeit.
Lisa kehrt nach 30 Jahren zurück und stürzt das Gefühlsleben ihrer Jugendfreunde Bruno und Lalo ins Chaos. Sanft und unaufdringlich erzählt der argentinische Film von unerfüllter Sehnsucht und dem Schmerz des Verlustes.
Von Schnackenburg im Dreiländereck bis zur Elbmündung in die Nordsee führt die 250 Kilometer lange Reise in "Die Elbe von oben". Die Luftaufnahmen entlang der Elbe, die Kameramann Klaus Stuhl vom Helikopter aus aufzeichnete, sind beeindruckend, und die begleitende Filmmusik von Clemens Winterhalter verleiht ihnen einen fast epischen Charakter. Die spektakulären Bilder dienen als roter Faden zwischen Episoden über Menschen, Tierarten und Industrien, die einen engen Bezug zur Elbe haben. Die Dokumentation weckt an vielen Stellen das Interesse - sei es an der ehemaligen Grenzfunktion der Elbe zwischen Bundesrepublik und DDR, an der Natur und der Fischerei, an der Schifffahrt, am Hamburger Hafen oder am ruhigen Leben am Fluss. Regisseur Marcus Fischötter führt die Elbe und ihre geschichtliche Bedeutung effektiv mit einigen der persönlichen Geschichten zusammen. Dabei wirkt die Auswahl der Segmente jedoch oft beliebig. Die Reise wird nach jedem Einblick prompt fortgesetzt, sodass "Die Elbe von oben" mit seinen schönen Bildern und Impressionen zwar abwechslungsreich dahinplätschert, aber meistens an der Oberfläche bleibt.
Über drei Generationen hinweg verknüpft Roman- und Drehbuchautor Salman Rushdie die Geschichte einer indischen Familie mit dem Schicksal seines Landes. Der Zuschauer braucht einen langen Atem, um den schwelgerischen Bildern und der sentimentalen Story bis zum Schluss zu folgen.
Die nüchterne Doku untersucht die Folgen des Klimawandels auf den Massentourismus in den Alpen und die Lebensbedingungen der Kleinbauern - was inhaltlich nicht zusammengeht.
... wird Lena (Jane Campions Tochter Alice Englert) von ihren Mitschülern und dem Rest der gottesfürchtigen Südstaatengemeinde Gatlin wie eine Aussätzige behandelt. Einzig Ethan (Alden Ehrenreich) fühlt sich von der Nichte des unheimlichen Gutsbesitzers Ravenwood (Jeremy Irons) magisch angezogen. Als er begreift, dass die mysteriöse Schöne aus einer Familie von Hexen und Dämonen stammt, ist es zu spät, den Bann zu brechen. "Beautiful Creatures" ist wohltuend anzumerken, dass Regisseur Richard LaGravenese bei seiner Schauerromanzen-Adaption mehr auf seine Schauspieler als auf Spezialeffekte setzt. Die Newcomer Englert und Ehrenreich überzeugen als rebellische Identifikationsfiguren für das junge Kinopublikum. Und Emma Thompson spielt die religiöse Eiferin Mrs. Lincoln, deren Körper von Lenas diabolischer Mutter in Besitz genommen wird, derart entfesselt, dass es eine schaurige Freude ist. "Twilight" war gestern!